HuFiCon
So verwandeln Sie tägliche Security Operations in Budget auf Vorstands-Level
Wenn Ihr Security-Team jeden Tag Angriffe abwehrt und das Unternehmen vor schwerwiegenden Schäden bewahrt: Warum behandelt die Geschäftsführung Ihre Abteilung dann immer noch wie eine teure Kostenstelle?
Auf der HuFiCon 2025 (jetzt Signal Security Summit) sprach Olaf Reimann, Senior Manager Enterprise Architecture & Cybersecurity Governance bei BENTELER, über den aufreibenden Arbeitsalltag in anspruchsvollen Tech-Umgebungen. Er sprach mit unserem Publikum über Alarmmüdigkeit, übermäßigen Druck und Burnout im Team. Dabei erklärte er, wie Führungskräfte als operativer Schutzschirm agieren müssen, damit Teams volle Leistung bringen können, ohne auszubrennen.
Der Schutz Ihres Teams hat oberste Priorität, doch die tägliche Unterstützung ist nur der Anfang. Ähnlich wie bei der Regel, im Flugzeug zuerst die eigene Sauerstoffmaske aufzusetzen, gilt auch hier: Sie müssen den Vorstand auf Ihre Seite bringen, um sich die Ressourcen zu sichern, die Ihr Team für seine Arbeit braucht.
Deshalb ist Olaf beim Signal Security Summit 2026 in Köln wieder dabei. In zwei Sessions widmet er sich der Fürsorge für das eigene Team und zeigt, wie man Einfluss auf Vorstandsebene gewinnt.
Das Problem des unsichtbaren Erfolgs: Warum Vorstände kein Risiko sehen
Security-Abteilungen stehen vor einem frustrierenden Paradoxon: Wenn Ihr Team gute Arbeit leistet, passiert schlichtweg nichts.
Das erinnert an das Fitnessstudio-Dilemma, das letztes Jahr auf unserer Bühne thematisiert wurde. Viele Menschen geben nach 3 Monaten auf, weil der Spiegel noch keine großen Veränderungen zeigt. In der Security verbessern Sie kontinuierlich die Infrastruktur und halten die Systeme online. Für Führungskräfte, die auf die Kapitalrendite fokussiert sind, wirkt das Ausbleiben von Vorfällen jedoch so, als gäbe es gar keine Gefahr.
Wenn IT-Sicherheitsverantwortliche versuchen, diese Verständnislücke zu schließen, konzentrieren sie sich oft auf Aktivitätsdaten wie eingespielte Patches und blockierte Scans. Für das Management klingen technische Kennzahlen schnell nach reinem Wartungsaufwand.
Ohne wirtschaftlichen Bezug stößt die Argumentation zwangsläufig auf taube Ohren. Eine Studie von Walter Herbinger, die während unserer Podiumsdiskussion besprochen wurde, zeigte, dass Kommunikation und nicht technisches Detailwissen der wichtigste Erfolgsfaktor für CISOs ist. Vorstände vergeben Budgets nicht auf Basis von CVE-Scores. Sie investieren, um die Geschäftsdynamik, die regulatorische Compliance und die Kontinuität der Lieferkette abzusichern.
So werden technische Altlasten zu wirtschaftlichen Hebeln
Der Wechsel von technischen Kennzahlen zum geschäftlichen Nutzen ist eine erlernbare Fähigkeit.
In seiner interaktiven Masterclass Storytelling für CISOs: Wie Security beim Board Gehör findet zeigt Olaf Reimann gemeinsam mit Dr. Christian Reinhardt von SoSafe, wie Sie Sicherheitsprioritäten überzeugend präsentieren:
- Erfolgreiche vs. gescheiterte Präsentationen: Ein direkter Vergleich von Ansätzen, die im Sande verliefen, mit Narrativen, die sofort zu entsprechenden Budgets führten.
- Technische Altlasten übersetzen: Wie Sie bestehende Schwachstellen und Rückstände direkt mit Fabrikausfällen und Vertragsstrafen verknüpfen.
- Peer-Sparring: Testen Sie Ihre Argumentation mit anderen IT-Sicherheitsverantwortlichen, bevor Sie vor Ihren eigenen Vorstand treten, und vieles mehr.
Erfahren Sie, wie Sie technische Altlasten in strategische Entscheidungen der Führungsebene verwandeln. Seien Sie am 18. November in Köln dabei. Sichern Sie sich Ihren kostenlosen Platz.
Menschliche Sicherheitsrisiken ohne Vanity-Metriken messen
Eine starke Argumentation öffnet die Tür, aber belastbare Kennzahlen halten sie offen. Dennoch stützt sich das Reporting menschlicher Sicherheitsrisiken meist auf Phishing-Klickraten und abgeschlossene Trainings. Diese Vanity-Metriken belegen lediglich, dass die Mitarbeitenden eine Pflichtaufgabe abgehakt haben – nicht, dass das Unternehmen sicherer ist. Schlimmer noch: Wenn eine Kultur der Schuldzuweisung herrscht, verschweigen Mitarbeitende ihre Fehler, bis ein Vorfall zur Krise eskaliert.
Im Kundenpanel Proving impact: Measuring human risk and communicating value to the board berichtet Olaf gemeinsam mit den Praxisexperten Rian Redinger (Hörmann), Bastian Timmermann und Joschka Havenith, was sich in der Praxis bewährt hat:
- Entscheidende Kennzahlen: Ersetzen Sie Abschlussquoten durch Daten, die eine nachhaltige Verhaltensänderung belegen.
- Meldegeschwindigkeit: Nutzen Sie die Meldezeiten von Vorfällen, um zu belegen, dass die Mitarbeitenden dem Sicherheitsteam vertrauen und Fehler schnell melden.
- Executive Dashboards: Strukturieren Sie Risikodaten so, dass die Führungsebene den Return on Investment sofort erkennt.
Wenn Sie über eine Teilnahme nachdenken, sollten Sie diese Session unbedingt in Ihren Zeitplan aufnehmen. Dies ist der schnellste Weg, um direkt von Fachleuten zu erfahren, was in der Praxis funktioniert.
Verteidigen Sie nicht länger nur Ihr Budget, sondern treiben Sie die Geschäftsstrategie voran: Besuchen Sie uns auf dem Signal Security Summit 2026
Am 18. November 2026 bringt der Signal Security Summit über 2.000 IT-Sicherheitsverantwortliche nach Köln.
Ihr Team vor Burnout zu schützen, funktioniert nur dann, wenn Sie die Rückendeckung der Geschäftsführung haben, um ausreichend Ressourcen bereitzustellen. Der Signal Security Summit bietet Ihnen den Raum, sich von den täglichen Notfällen zu lösen. Erfahren Sie, wie andere CISOs die Unterstützung des Vorstands gewinnen, und nehmen Sie die Argumente mit ins Büro, die Sie benötigen, um Ihr Team zu schützen.
PS: Wenn Sie am 18. November nicht in Köln dabei sein können, können Sie die Diskussionen dennoch verfolgen und direkt von den Fachleuten auf der Bühne lernen. Der Signal Security Summit 2026 wird auch per Livestream übertragen.








